Frühe Förderung und frühe familiäre Interaktion

Die kindliche Hörschädigung wirkt sich auf die gesamte Entwicklung des Kindes aus. Die Grundlage für eine frühe Förderung stellen die Diagnostik und der daraus resultierende Behandlungsplan unter Einbezug der Familie dar. Der Schwerpunkt der Hörfrühförderung liegt im Bereich der Hörerziehung, der kommunikativen Erziehung, dem Aufbau der gesprochenen Sprache und der Förderung der kognitiven Entwicklung.

Durch die verbesserten technischen Möglichkeiten und durch die Einführung des universellen Neugeborenen-Hörscreenings (NHS) ist die strukturelle Voraussetzung geschaffen, einen bei Geburt bestehenden Hörverlust über 35 dB früh zu diagnostizieren und mit Hörgeräten zu versorgen. Die pädaudiologischen Untersuchungsmöglichkeiten erlauben eine sichere Abschätzung des Hörverlusts und können bei hochgradig an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit – wenn dies von Elternseite gewünscht ist – zu einer Cochlea-Implantation im ersten Lebensjahr führen: Hierdurch haben sich die Prognosen für die Hör- und Sprachentwicklung erheblich verbessert.

(...)

Dr. Barbara Streicher
CIZ Köln

 

 

Ausgabe: Schnecke 85, Seite 20

 

 

Den vollständigen Text übermitteln wir Ihnen auf Anfrage! Die Redaktion Schnecke

 

... und weitere interessante Artikel lesen Sie bitte in der aktuellen Ausgabe, zu bestellen bei der Redaktion!