Für ganz besondere Ohren

Es gibt differenzierte Versorgungsmöglichkeiten bei Menschen mit Hörbehinderung mit implantierbaren Hörsystemen.

Das Cochlea-Implantat (CI) gehört inzwischen zur Standardversorgung bei hochgradiger Innenohrschwerhörigkeit. Jedoch ist die Ursache für eine an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit nicht immer im Innenohr (Cochlea) zu finden. Auch ein defekter Hörnerv kann zur Taubheit führen, ebenso wie eine Kombination aus Mittelohr- und Innenohrschwerhörigkeit. In diesem Fall kommt meistens kein CI in Frage, sondern andere implantierbare Geräte. Im Folgenden soll ein Überblick über die aktuellen implantierbaren Systeme gegeben werden.

Ein CI ist geeignet für Patienten mit einer hochgradigen (auch einseitigen) Innenohrschwerhörigkeit. Es ist das am häufigsten implantierte Hörsystem, das bereits ab einem Alter von unter einem Jahr zur Therapie eingesetzt wird. Die Stimulierung erfolgt mittels direkter elektrischer Reizung des Hörnervs, sodass die defekten Strukturen des Innenohres umgangen werden. Hat der Patient noch ausreichend Hörreste im Tieftonbereich, kann am gleichen Ohr zusätzlich zum CI noch eine Hörgerätefunktion aktiviert werden.

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Yvonne Seebens

 

 

Ausgabe: Schnecke 85, Seite 42

 

 

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