„Geschwister sind die beste Therapie“

Es war ein langer Weg bis zum Hören und Sprechen für Anna Beer. Doch ihre beiden Geschwister standen ihr dabei mit Geduld und Verständnis hilfreich zur Seite.

Dieses Zitat meines Vaters betrachte ich als Fazit meines neunzehnjährigen Familienlebens. Mit zwei Jahren wurde bei mir eine an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit festgestellt. In meiner Verwandtschaft stehe ich damit allein, deshalb war diese Feststellung eine unerwartete und immense Herausforderung für meine Eltern. Für viele Verwandte ist es immer noch ein Wunder, dass ich trotzdem „normal“ hören und sprechen kann. Eine Großtante freut sich immer über meinen Anruf. Doch bis zum Hören und Sprechen war es ein langer Weg.

Die Versorgung erfolgte zunächst mit zwei Hörgeräten. Da sich aber meine Hörergebnisse nur leicht verbessert haben, entschieden sich meine Eltern kurz vor meinem dritten Geburtstag für eine Cochlea-Implantation. Zu diesem Zeitpunkt war ich nicht mehr allein: Mein neun Monate alter Bruder Henrik begann bereits zu sprechen und saß dank intensiver wöchentlicher Frühförderung seiner Schwester oft auf dem Schoß der Therapeutin.

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Anna Beer

 

 

 

Ausgabe: Schnecke 85, Seite 26

 

 

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