Inklusion macht Schule

 

Für viele Regelschulen ist es eine echte Herausforderung, Inklusion im Schulalltag zu leben. Am Münchner Gisela-Gymnasium dagegen führen die Lehrer seit 30 Jahren hörgeschädigte Schüler von der 10. Klasse bis zum Abitur – und das äußerst erfolgreich.

 

Bereits 1984, lange bevor die Idee der Inklusion zu einem zentralen Ziel im Bildungswesen wurde, nahm das Gisela-Gymnasium München Schwabing zum ersten Mal vier hörbehinderte Schüler in den Unterricht der Oberstufe auf. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es für hörbehinderte Kinder nur eine Sonderschule als Grund- und Hauptschule in Johanneskirchen und in Pasing die private Samuel-Heinicke-Realschule. Ein Gymnasium stand diesen Kindern nicht offen. Es waren Eltern hörbehinderter Kinder, die vor dreißig Jahren beim Kultusministerium vorstellig wurden und meinten, was guthörenden Realschülern möglich sei, nämlich nach dem Realschulabschluss eine Übergangsklasse am Gymnasium zu besuchen und so die Oberstufenreife zu erwerben, solle auch ihren hörgeschädigten Kindern gestattet sein. Das Ministerium stimmte dem zu und so machten sich die Eltern auf die Suche nach einer Schule, die bereit war, ihre Kinder zu unterrichten.

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Nadja Ruranski, Redaktion

 

 

Ausgabe: Schnecke 85, Seite 54

 

 

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