Inklusion vor und hinter dem Pult
Max Dimpflmeier, Chemielehrer am Münchner Gisela-Gymnasium, berichtet aus seiner Zeit als hörgeschädigter Schüler bis zu seinem heutigen Einsatz an der Schule als Lehrkraft.

Im Folgenden möchte ich ganz autobiografisch erzählen, wie ich meine 30 Jahre Inklusion vor und hinter dem Pult erlebt habe. 15 Jahre lang war ich Schüler an verschiedenen Schulen und seit fast 15 Jahren bin ich nun Lehrer am Gisela-Gymnasium in München-Schwabing. Als ich im Dezember 1988 auf der Abschlusstagung „Modellversuch Gisela-Gymnasium“ vom damaligen Regierungsdirektor Dr. Elmar Schaar als Schüler der 12. Klasse gefragt wurde, ob am Gisela-Gymnasium bereits ab der 5. Klasse mit dem integrativen Unterricht begonnen werden sollte, fand ich damals schon keine kurze Ja/Nein-Antwort und erzählte statt dessen meinen schulischen Werdegang: Im Alter von vier Jahren wurde bei mir eine beidseitige, an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit festgestellt. Entgegen den damaligen Empfehlungen der Pädagogen wurde ich in eine Regelschule, die Grund- und Hauptschule in Teisendorf, eingeschult. Dies war der Aufgeschlossenheit des Schulleiters zu verdanken, ohne sein Einverständnis hätte ich die Förderschule für Hörbehinderte in München und/oder Straubing besuchen müssen. Als Hörhilfe diente mir damals eine Mikroport-Anlage.

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Max Dimpflmeier

 

 

Ausgabe: Schnecke 85, Seite 56

 

 

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