Musik unter der Matratze

Natalie Girth ist selbstständige Architektin und Mutter einer dreijährigen Tochter. Ein erstes CI bekam sie im Alter von 31 Jahren, das zweite folgte fünf Jahre später. Sie wollte, wenn sie einmal Kinder hat, nichts versäumen und im beruflichen Alltag leichter verstehen können. Ein Porträt.

Zeitreise in die 1960er-Jahre. Interview-Termin in Matildas Kitchen, ein heimeliges Café im Frankfurter Westend, das aussieht, als käme gleich eine gütige Oma mit Blümchenschürze an den Gasttisch geschwebt, um ihre selbstgemachten Kuchen und Törtchen höchstpersönlich zu kredenzen. Wohin das Auge blickt: Nostalgische Accessoires kombiniert mit universell einsetzbarer Ikea-Staffage – neben der schmackhaften Küche wohl eines der Erfolgsgeheimnisse dieses charmanten Lokals. An der Theke ein Schildchen im Vintage-Stil mit der humorigen Aufschrift „Alter Kuchen, Kalter Kaffee, Alte Bedienung – willkommen!", direkt daneben, spazierstockförmig gebogene Zuckerstangen rot-weiß gestreift. Wie früher. Ein wunderbarer, wenngleich nicht ganz leiser Ort für ein Interview mit einer CI-Trägerin, die vielen aus dem ARTE-Dokumentarfilm „Natalie, der Klang nach der Stille" bekannt ist. Filmemacherin Simone Jung begleitete Natalie über drei Jahre lang und porträtierte einfühlsam und bewegend ihre Geschichte als Kind, Tochter, Schwester, Mutter, Lebensgefährtin und Architektin.

(...)

Ute Mai, Redaktion

 

 

Ausgabe: Schnecke 85, Seite 30

 

 

Den vollständigen Text übermitteln wir Ihnen auf Anfrage! Die Redaktion Schnecke

 

... und weitere interessante Artikel lesen Sie bitte in der aktuellen Ausgabe, zu bestellen bei der Redaktion!