Das Herz muss brennen

Ein metallisches Rollen, gefolgt von einem Klappern. Dieses Geräusch begleitet ihn seit Jahrzehnten. Es ist der Klang seines Lebens. Seit etwa 30 Jahren prägt der heute 65-jährige Titus Dittmann die Skater-Szene.

Herr Dittmann, Sie gelten als Vater der deutschen Skateboard-Szene. Wie kamen Sie zu dieser Passion, die auch Ihr Lebensinhalt ist?
Münster im Juni 1977 – ein freier Nachmittag, den meine Frau und ich miteinander verbringen wollten. Als angehender Sportlehrer hörte ich, dass am Aasee in Münster Skateboarder unterwegs seien. Das wollte ich mir unbedingt anschauen, kannte ich das Skateboard doch nur als von den Medien verteufeltes gefährliches Kinderspielzeug. Was ich am Aaseehügel sah, fesselte mich sofort. Pubertierende Rotzlöffel, die mit bunten Brettern den Berg runterheizten. Die Jungs hatten offensichtlich eine Menge Spaß. Ein Skateboarder lieh mir sein zerschrammtes Plastikbrett. Rauf aufs Brett und schon spürte ich es in jeder Faser meines Körpers: Skateboarden ist der Hammer!  Balancehalten, Kribbeln im Bauch, Freiheitsgefühl und
Geschwindigkeitsrausch – der pure Wahnsinn! Ich war infiziert und noch am selben Tag besorgte ich mir zwei Bretter. In meinem Kopf war nur noch ein Wunsch: Ich will fahren!

(...)

 

Nadja Ruranski

 

 

Ausgabe: Schnecke 86, Seite 32

 

 

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