Grenzen sind relativ

Mischa Gohlke ist seit Geburt an Taubheit grenzend hörgeschädigt und hat es trotzdem geschafft, professioneller Musiker zu werden. Die grundlegende Erfahrung, dass auch Hörgeschädigte Musik machen können, gibt der Gitarrist nun weiter. In Kooperation mit der renommierten „Rock & Pop Schule Kiel“ hat er 2010 das Pilotprojekt „Musikunterricht für Hörgeschädigte“ ins Leben gerufen.

Als ich im Alter zwischen 15 und 16 Jahren den Bluesrock-Gitarristen Stevie Ray Vaughan gehört habe, war es um mich geschehen. Ich fühlte eine tiefe Verbundenheit und Liebe zu seiner Musik und musste einfach mit dem Gitarrespielen anfangen. Dass ich seit Geburt an Taubheit grenzend hörgeschädigt bin, spielte dabei keine große Rolle. Denn Musik ist eine universelle Sprache, die fast alle Menschen berührt und begeistert. Musik bedeutet, Gefühle zuzulassen, kreativ zu sein und mit anderen Menschen in Verbindung zu treten. Musik ist mehr als nur die Summe von wahrgenommenen Tönen, sondern Ausdruck der Persönlichkeit und eine Erweiterung des Lebens.

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Mischa Gohlke

 

 

Ausgabe: Schnecke 86, Seite 28

 

 

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