Tango Argentino mit CI: Spannung und Erotik pur

Jörg Thomas unterrichtet mit seiner Frau Brigitte den argentinischen Tango in seiner Tangoschule in Soest. Der 51-Jährige ist von Geburt an hörgeschädigt und bewegt sich leidenschaftlich gern zu den Rhythmen der Musik.

Schon in jungen Jahren faszinierte mich das Tanzen nach Musik, die Bewegung des Köpers nach den Rhythmen der Musik, obwohl ich von Geburt an (*1963) ein Handicap habe: Ich bin beidseitig hochgradig schwerhörig. Mein Restgehör liegt bei 15 Prozent auf beiden Ohren. Mit anderthalb Jahren bekam ich Hörgeräte. Schon als Junge lernte ich mich nach Rhythmen und Melodien zu bewegen. Singen konnte ich nicht und kann es auch bis heute nicht. Anfang 2002 lernte ich den Tango Argentino kennen, der mit seiner Reichhaltigkeit der Musik zahlreiche Möglichkeiten der Tanzbewegungen erlaubt und eine hohe Improvisation zulässt. Für ein und dasselbe Musikstück können ganz unterschiedliche Tänze entstehen. Voraussetzung dafür sind das Hören und das Empfinden der Musik sowie ein Verständnis für die verschiedenen Bewegungsarten des Körpers.

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Jörg Thomas

 

 

Ausgabe: Schnecke 86, Seite 12

 

 

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