CI-Versorgung bei Säuglingen und Kleinkindern

Die Diagnose, dass ihr Baby hochgradig hörgeschädigt ist, erfahren Eltern durch das Neugeborenen-Hörscreening (NHS) heute sehr früh. Neben dieser oft sehr belastenden Nachricht müssen die Eltern sich dann zusätzlich mit der Möglichkeit einer Cochlea-Implantation auseinandersetzen. Diese komplexe Entscheidung treffen Eltern nach eingehender Beratung durch das Team eines CI-Zentrums. Das Einbeziehen der Familie in die Frühintervention hochgradig hörgeschädigter Säuglinge ist in besonderem Maße erforderlich [1]. Im Beitrag „Eltern stärken“ (Schnecke 84, 2014; S. 58-61) wurde das „Münsteraner Elternprogramm“ (MEP) [2, 3] zur familienorientierten Kommunikationsförderung vor Cochlea-Implantation bei Säuglingen und Kleinkindern dargestellt. Ergänzend dazu wird hier das Vorgehen vor und nach Implantation bei Babys und Kleinkindern am Cochlea-Implantat-Centrum Münsterland (CICM) des Universitätsklinikums Münster (UKM) vorgestellt, das den internationalen Empfehlungen [1] und den Leitlinien für kindliche Hörstörungen der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie folgt [4] (s. Abb.1).

 

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Karen Reichmuth
Andrea Joe Embacher
Dr. Arne Knief
Prof. Dr. A. am Zenhoff-Dinnesen

 

 

Ausgabe: Schnecke 87, Seite 30

 

 

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