Neue Sinneseindrücke für taubblinde Kinder

„Willst du mich nicht hören – oder kannst du es nicht?" Auf diese Frage eine eindeutige Antwort zu bekommen, ist sowohl für Eltern als auch für Lehrer und Erzieher im Betreuungs-
oder Unterrichtskontext wichtig. Selbst bei Kindern, die bereits mit entsprechenden Hörsystemen versorgt sind, ist zu klären, wie sie hören. Dies zu beurteilen, ist besonders schwierig, wenn die Kinder in anderen Entwicklungsbereichen zusätzlich beeinträchtigt sind und schnell mal als „unkooperativ" und damit „untestbar" gelten. Die Pädagogische Audiologie macht es sich zur Aufgabe, hier entsprechende „Detektivarbeit" zu leisten. In der Broschüre „Pädagogische Audiologie" des BDH wird beschrieben, dass es u.a. darum geht, den Hör-status betroffener Kinder und Jugendlicher zu erfassen, die Effektivität der Hörhilfen umfassend zu überprüfen und alle weiteren technischen Hörhilfen und Zusatzsysteme, wie z.B. FM-Anlagen, zu überprüfen und anzupassen. Vor allem um diese Kinder und Jugendlichen ging es uns bei dem Projekt „Hören Plus", ein von der Aktion Mensch gefördertes interdisziplinäres Kooperationsprojekt für taubblinde/hörsehbehinderte und mehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche mit Hörschädigungen im Land Brandenburg und in Berlin.

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Anke Hennig
Beratungsstelle Hören Plus

 

 

Ausgabe: Schnecke 87, Seite 40

 

 

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