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Ich wurde 1989 in Schweinfurt mit einer hochgradigen Schwerhörigkeit geboren. Meine Schwerhörigkeit bemerkten meine Eltern, als ich zweieinhalb Jahre alt war. Als aktives Kind nahm ich es wohl optisch immer wahr, wenn jemand mit mir redete. Dadurch fiel keinem auf, dass ich schlecht hörte. Tatsächlich hatte ich ein Resthörvermögen von etwa zehn Prozent und bekam auf beiden Ohren Hörgeräte. Mit drei Jahren kam ich in einen Waldorf-Kindergarten nur mit hörenden Kindern. Wie einige andere dieser Kinder wurde ich in der Montessori-Grundschule in Schweinfurt eingeschult. Zeitweise hatte ich eine Mikroport-Anlage, damit ich mich akustisch auf die Lehrer konzentrieren konnte, ich lehnte sie aber ab. Meiner Meinung nach war sie „uncool" und nahm mir das Verständnis der anderen, da das Mikrofon nur auf den Lehrer ausgerichtet war.

Schon in dieser Zeit war ich sport- und besonders fußballbegeistert. Irgendwann hat mich mein Vater dann zum Hockey begleitet, um mir auch diese Sportart nahezubringen – der Hockeyplatz war nur einen Steinwurf von unserem Zuhause entfernt. So fand ich Gefallen an diesem Sport.

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Isabell-Sophie Boberg

 

 

Ausgabe: Schnecke 87, Seite 20

 

 

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