Sind nur Roboter um mich herum?

Als ich eineinhalb Jahre alt war, merkten meine Eltern, dass etwas mit mir nicht stimmt, weil ich nicht auf Zurufe reagierte. Der erste Verdacht einer Hörschädigung kam ihnen in den Sinn. Durch einen Zufall erfuhren meine Eltern von der Landesschule für Gehörlose und Schwerhörige in Neuwied. Dort untersuchte mich ein Arzt aus Mainz. Die Diagnose: „Ihr Kind ist schwerhörig." Warum, das weiß man bis heute nicht. Nun musste ich als fast vierjähriges Mädchen nach Mainz in die Klinik, um meine Hörgeräte anpassen und weitere Untersuchungen durchführen zu lassen. Mit vier Jahren wechselte ich vom „hörenden" Kindergarten in meinem Dorf zum Kindergarten für Hörgeschädigte in Neuwied. Auch die Grundschule und die Hauptschule besuchte ich in der Landesschule für Gehörlose und Schwerhörige in Neuwied. Mein Hörvermögen verschlechterte sich kontinuierlich, sodass ich mit neun Jahren fast vor der Gehörlosigkeit und der Frage „Cochlea-Implantat (CI) – ja oder nein?" stand.

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Dana Stumm

 

 

Ausgabe: Schnecke 87, Seite 49

 

 

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